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Songs for William 1
(Released 09/2011 on Deep Medi, London)

“The first in a trilogy for Deep Medi Musik, Songs for William sees Austrian producer and artist Ulrich Troyer linkering with the genre template of dub. William is the name of the guitar effect pedal whose journey is chronicled in the comic novel accompanying the release. The dub hallmarks you would expect are here - spring-reverbing drum hits, offbeat chords, spacey sound effects and an improvisasional attitude to production. The strange, musique concrete-like soundworld of early analogue dub tech is noticed and amplified. But Troyer does build something discretely unique with the palette by keeping the speed relatively high, stirring together a wider range of components and trimming the ends off the samples, all with a nimble hand and a light heart. The result is a sort of microdub, stuffed with cute details and delighting in the messy noises of the genre’s early origins.”

- The Wire, London

“Im Gegensatz zum niedlichen Zeichenstil des Comics klingt Troyers Album, von einigen Ausnahmen abgesehen, aber alles andere als harmlos: Vielmehr knarzt und knistert es an den meisten Stellen, dass es eine Freude ist.”

- Spex, Berlin

“Mit geläufigen Dubstep-Veröffentlichungen ist das erste Album von Troyer, der auch ein Mitglied des Vegetable Orchestras ist, nicht ohne weiteres vergleichbar. Die Stücke ähneln oftmals architektonischen Klangkonstruktionen. Auch in den Stücken, die an klassischen Dub etwa von King Tubby erinnern, wimmelt es von verschrobenen Geräuschen und Effekten. Dennoch wirken diese nie störend, sondern fügen sich überraschend gut in das restliche Klanggefüge ein. Nach dem Ausflug in dubbige Sphären liegt der Fokus in der zweiten Hälfte des Albums wieder auf experimentelleren Klangstrukturen, auf die sich der Hörer einlassen muss - wie überhaupt auf das komplette Album.”

- Groove, Berlin

“Piacevole e intenso, grazie anche al profilo basso, muove tra compressioni (Shiraz Airport), dilatazioni di schiuma bollente (At the Workshop), alti giochi tra Dub e ritmo (Lost in Addis), flusso di camere d’eco e frasi melodiche (Shoegazing Muff). Buona fattura ed elaborazione.”

- Blow Up, Milano

“Troyer hat sich in den letzten Jahren intensiv mit Dub, Reggae und Dubstep und deren jeweiligen Abstraktionen auseinandergesetzt, Resultat ist diese Zusammenstellung von acht Tracks, die den Hörer in die Zukunft der Bassmusik blicken lassen. Troyer hat es nicht mit Brachial-Bass-Monstern, sondern mit fein ziselierten, poetischen Klangphrasen, das Rauschen kommt vom analogen Equipment und man denkt an Rhythm & Sound, Pole oder Disrupt. Etliche Zeitsprünge sind festzustellen: Analog macht auf digital, rückwärts gewandt in die Schleifen der Bandmaschinen, so wie etwa auf “Take me to the movies, Charlotte” oder bei “Techtalk in the Echochamber”, wo experimenteller Dub à la King Tubby mit den Mitteln der Soundart weitergedacht wird.”

- Skug, Wien

“Der in Wien lebende Musiker Ulrich Troyer ist künstlerisch in viele verschiedene Richtungen aktiv: Er schreibt Soundtracks für Kurzfilme oder Tanztheaterstücke, ist Teil von The Vegetable Orchestra, das Gemüse zu Musikinstrumenten macht, erforscht mitunter die akustische Wahrnehmung von Architektur und bringt zwischendurch auch “einfach nur” Alben mit elektronischer Musik heraus. Sein neuestes Werk “Songs for William”, das beim Label des britischen Dubstep-Helden Mala erschien, verarbeitet Elemente von jamaikanischem Dub oder äthiopischem Jazz zu Songs, in denen analoge Synthesizer und vor allem Effektgeräte im Zentrum stehen. Ihnen widmet Troyer auch ein Comicheft, das dem Album beigepackt ist. Stefan Trischler begibt sich auf eine Expedition durch das musikalische Universum von Ulrich Troyer.”

Ö1 Zeitton, 01.12.2011











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